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Gesteinskunde

 

Ein Gestein sollte nur mit der Bezeichnung versehen werden, die für den vorhanden Mineralbestand zutrifft. Dieses Gebot ist zwar kein Gesetz, aber vielen erscheint es als selbstverständlich, sich danach zu richten, wie wir ja auch für alle anderen Dinge im täglichen Gebrauch den gültigen Ausdruck gebrauchen. Im Natursteingewerbe gilt diese Selbstverständlichkeit leider nur teilweise und zwar werden

- die von unkundigen Vorfahren eingeführten Falschbezeichnungen kritiklos weitergeführt

- total falsche Bezeichnungen für neue Gesteine eingeführt. Die Namengebung liegt fast immer im Ermessen von  Leuten, die so gut wie nichts von Gesteinskunde verstehen: Finanziers, Steinhändler, Exporteure und Importeure.

- nur in sehr seltenen Ausnahmefällen vor der Namengebung Fachleute konsultiert.

In der Natursteinbranche ist es durchaus üblich, eine sog. "Naiv-Nomenklatur" zu verwenden. So werden beispielsweise nahezu alle polierfähigen Kalksteine als Marmor bezeichnet, oder auch zahlreiche Gesteine, die hart sind, einfach als Granit benannt. Unter anderem wird so auch bei sehr dunklen bis nahezu schwarzen, harten Gesteinen von "schwarzem Granit" gesprochen. Fakt ist, dass es entsprechend der korrekten petrographischen Nomenklatur einen schwarzen Granit nicht geben kann.

 


 Die Gliederung der Gesteine

Die Vielfalt der Gesteine erfordert ein System. Alle Arten werden zuerst nach der Entstehungsweise in drei Stämme gruppiert (Magmatite, Sedimentite, Metamorphite). Danach wird noch in Gesteinsklassen und dann in Gesteinsfamilien eingeteilt. Dabei spielen nicht nur genetische Gesichtspunkte eine Rolle, sondern auch Strukturen und der Mineralbestand.  

Die drei Stämme:

1. Aus Schmelzfluss (Magma)   entstanden 

aus dem Erdinneren

Glutflussgesteine

= Magmagesteine

= Magmatite

= Erstarrungsgesteine

2. Durch Umwandlung von 1. oder 3. entstanden 

in größerer Tiefe

Umwandlungsgesteine

= Metamorphe Gesteine

= Metamorphite

 

3. Durch Verwitterung, Abtragung und Ablagerung entstanden

an der Oberfläche

Ablagerungsgesteine

= Sedimentgesteine

= Sedimentite 

 

 


 

Magmatite (Erstarrungsgesteine)

Zum Stamm der Magmatite gehören alle Gesteine, die sich aus einer Schmelze gebildet haben. Ihr Ausgangsmaterial ist glühend flüssiger Gesteinsbrei (Magma). Die Asthenosphäre liefert dem Magma den primären Stoffbestand. Tiefere Bereiche spielen nur bei der Entstehung ganz weniger, sehr seltener Gesteine eine Rolle, den auch von ihr gelangen gelegentlich Strömungen nach oben.

 Der obere Mantel besteht nicht aus einem einheitlichen Magma, sondern aus bereits kristallisierten Mineralien, zwischen denen wenige Prozente aufgeschmolzener Masse für eine gewisse Beweglichkeit sorgen. Aus verschiedenen Gründen kann das Material mobilisiert, vollständig aufgeschmolzen und auf den Weg nach oben gebracht werden. In den Schwächezonen der Erdkruste schiebt sich das Magma dann nach oben, oder es schafft sich selbst Platz durch das Aufschmelzen von Krustenteilen. In den unteren und mittleren Bereichen der Erdkruste nisten sich Gesteinsschmelzen ein, wobei Lagergänge von vielen Kilometern Ausdehnung die Regel sind. Das Magma findet auch Gelegenheit in Fugen der Erdkruste einzudringen, wobei dann flächenartig angeordnete Magmatite entstehen, oder es entsteht ein Temperaturstau der ein Aufschmelzen von bereits erstarrtem Gestein bewirkt, das sich später erneut verfestigt. An wunden Stellen der Erdkruste kann Magma auch an die Erdoberfläche (Meeresboden oder Festland) gelangen, wo es erstmal eine Explosion hervorruft. Wenn der Weg freigelegt ist kann sich das Magma an der Oberfläche ergießen. Abkühlung und Druckentlastung der Gesteinsschmelze führen zum Auskristallisieren der enthaltenen Minerale je nach ihrer chemischen Zusammensetzung. Diese unterschiedlichen Entsehungsweisen der Magmatite sind die Basis ihrer Gliederung:

Magmatite = Erstarrungsgesteine

Tiefengesteine

=Intrusivgesteine

= Plutonite

Errstarung in großer Tiefe, also in der Erdkuste

Ergussgesteine

=Effusivgesteine

=Vulkanite

Erstarrung außerhalb der Erdkruste und innerhalb, jedoch in geringer Tiefe

 In beiden Gesteinsklassen (Plutonite und Vulkanite) kommen noch wesentlich unterschiedliche Gesteine im Hinblick ihrer Zusammensetzung vor. Daher müssen erst die chemischen Verhältnisse im Magma erläutert werden.

 


 


Die Magmatypen

Magmatypen: Es spielen drei Gesetzmäßigkeiten, bei der Verteilung der Grundstoffe im Magma, eine Rolle.

- die Erdanziehung

Die Erdanziehung ist eine pysikalische Kraft die schwere Atome unten und leichte Atome oben hält
- die Diffusion Die Diffusion ist eine chemische Kraft oder ein physikalischer Prozess der zu einer gleichmäßigen Verteilung von Teilchen und zur vollständigen Durchmischung zweier Stoffe führt.
- die Affinität Die Affinität ist eine chemische Kraft die dafür sorgt, dass diejenigen Atome zusammenfinden, dei sich gerne verbinden.

Durch diese drei Gesetzmäßigkeiten erfolgt im Magma eine Differenzierung (eine Entmischung nach bestimmten chemisch-physikalischen Regeln). Im Magma unterscheiden sich die oberen Bereiche deutlich von den unteren, obwohl keine scharfen Grenzen auftretten lassen sich vier Haupttypen unterscheiden. Es ändert sich zwar der prozentuale Gehalt aller beteiligten Grundstoffe, doch Ausschlaggebend für die Unterscheidung ist vor allem der Gehalt an Siliziumdioxid (SiO2). Wir gliedern nach folgenden vier Magmabereichen:

I.   Saures Magma mit 70% (SiO2

= Granit Magma

 Ergebnis: Alkalifeldspat, Plagioklas, Biotit, Quarz - diese Mineralkombination nennen wir Granit

II.  Intermediäres Magma um die 60% (SiO2)

= Syenit und Diorit Magma

 Ergebnis: Alkalifeldspat, Amphibol, Biotit - diese Mineralkombination nennen wir Syenit

Ergebnis: Na-Plagioklas, Amphibol, Biotit diese Mineralkombination nennen wir Diorit

III.   Basisches Magma um die 50% (SiO2)

= Gabbro Magma

 Ergebnis: Ca-Plagioklas, Pyroxen, Erz - diese Mineralkombination nennen wir Gabbro

IV.   Ultrabasisches Magma bis fast 40% (SiO2)

= Peridotit Magma

 Ergebnis:Pyroxen, Olivin, Erz - diese Mineralkombination nennen wir Peridotit

V. Foidgesteine (SiO2) sehr gering

  Foyait (Foide, Alkalifeldspat, Biotit, Amphibol, Pyroxen)
Essexit (
Foide, Plagioklas, Biotit, Amphibol, Pyroxen)

Neben dem sauren, intermediären, basischen und ultrabasischen Magma gibt es noch eine vielzahl anderer Schmelzen mit anderen Mineralkombinationen. Einige Forscher stellten 50 verschiedene Typen auf und andere Forscher bis zu 180 verschiedene Typen. Ein paar noch nicht erwähnte Magmatypen sind trozdem wichtig und werden an anderer Stelle erläutert.

Die Versuche alle möglichen Mineralkombinationen in ein Schema zu bringen sind weitreichend und geht in die Dutzende aber keines ist wirklich befriedigend, weil eine zweidimensionale Anordung nicht alle denkbaren Möglichkeiten erfassen kann. Selbst ein dreidimensionales Modell wird nicht allen Mineral- kombinationen gerecht - man bräuchte ein vier- dimensionales. Das derzeitige gebräuchliche IUGS- Schema (auch Streckeisendiagramm genannt) ist hier vereinfacht dargestellt.

Das Streckeisen-Diagramm gehört zum Wichtigsten
in der Geologie überhaupt. In ihm werden magmatische
Gesteine definiert.
Es werden zwei Varianten benutzt: Eines für Plutonite
(Tiefengesteine) und eines für Vulkanite.

Im Streckeisen-Diagramm steht jeder Eckpunkt für ein
Mineral.
Q = Quarz,    A = Alkalifeldspat,    P = Plagioklas,
F = Foide (Feldspatvertreter)
An diesen Eckpunkten ist der Mineralgehalt jeweils 100 %.
Alle Linien im Diagramm stehen für den prozentualen
Gehalt an Mineralen.
Die Linien von oben nach unten stellen Feldspatgehalte dar, die
waagerecht verlaufenden Linien geben den Quarz- oder
Foidgehalt an.
Diese Prozentlinien begrenzen Felder und
definieren damit Gesteine.
Ein Gestein kommt je nach
seiner Zusammensetzung in einem der Felder zu liegen und
erhält danach seinen Namen.
Die allermeisten magmatischen Gesteine finden sich in der
oberen Hälfte des
Diagramms.
 
Weitere Informationen erhalten Sie unter:

 

 

 


 

Erstarrung des Magmas

Wenn sich bei der beginnenden Erstarung die Moleküle gebildet haben, so versuchen sie sich anzuhäufen. Sie halten dabei kristallographische Gesetze ein - das heißt - jedes Mineral ordnet sich zu einem Raumgitter an und jede Mineralart hat dabei ein eigenes Ordnungsprinzip. Es gibt sieben Kristallsysteme (Triklin, Monoklin, Rhombisch, Tetragonal, Trigonal, Hexagonal und Kubisch) und 32 Kristallklassen.

Auszug aus den Kristallklassen:

Kristallklasse1. Triklin-pediale Klasse

 Kristallklasse 1. Triklin-pinakoidale Klasse
 Kristallklasse 2. Monoklin-sphenoidische Klasse
 Kristallklasse m.  Monoklin-domatische Klasse
 Kristallklasse 2/m. Monoklin-prismatische Klasse
 Kristallklasse 4. Tetragonal-pyramidale Klasse
 Kristallklasse 4. Tetragonal-disphenoidische Klasse
 Kristallklasse 4/m. Tetragonal-dipyramidale Klasse
 Kristallklasse 422. Tetragonal-trapezoedrische Klasse
 Kristallkalsse 3. Trigonal-pyramidale Klasse
 Kristallklasse 3. Rhomboedriesche Klasse
 Kristallklasse 6. Hexagonal-pyramidale Klasse
 Kristallklasse 6. Trigonal-dipyramidale Klasse
 Kristallklasse 6/m Hexagonal-dipyramidale Klasse
 Kristallklasse 622. Hexagonal-trapezoedrische Klasse
 Kristallklasse 6mm. Dihexagonal-pyramidale Klasse
 Kristallklasse 6m2. Ditrigonal-dipyramidale Klasse
 Kristallklasse 6mmm. Dihaxagonal-dipyramidale Klasse
 Kristallklasse 432. Pentagonikositetraedrische Klasse
 Kristallklasse 43m. Hexakistetraedrische Klasse
 Kristallklasse m3m. Hexakisoktraedrische Klasse
 Grundkonzepte der Kristallchemie
 Kugelpackungen
 Bindungszustände
 Systematische Kritallchemie

Die einzelnen Moleküe ziehen andere gleichartige Moleküle an, so das Kristalle "keimen" und so lange wachsen, bis sie mit einem benachbarten Kristall dergleichen- oder anderen Art zusammenstoßen. Manche Minerale können idiomorphe Formen einnehmen, andere können nur hypidiomorph oder xenomorph auftretten. Welche Größen Kristalle erreichen und welche Anordnung sie einnehmen bestimmt hauptsächlich die Abkühlungsgeschwindigkeit, hängt aber auch von Lösungsverhältnissen und vom herrschenden Druck ab. Hier liegt auch die Ursache für die erheblichen Unterschiede zwischen Tiefen- und Ergussgesteinen.

Idiomorph

Als Idiomorph wird ein Mineral bezeichnet, welches siene Eigengestallt voll entwickelt, über ausgeprägte Kristallflächen und eine charakteristische Geometrie verfügt. Die Eigengestalt eines Minerals hängt von seiner kristallographischen Struktur ab. Idiomorphe Minerale bilden sich, wenn sie in ihrem Wachstum nicht räumlich eingeengt werden.
                                                                                                                                          

 

Hypidiomorph 

Als Hypidiomorph wird die Form eingewachsener Mineralkörner in Tiefengesteinen wie Plutoniten bzw. Vulkaniten bezeichnet. Sie haben nur zum Teil eine eigengestaltige Kristallform, d. h. sie wurden an manchen Stellen daran gehindert, in ihrer eigenen Form zu wachsen (aufgrund von Platzproblemen).

xenomorph 

Xenomorphe Minerale entstehen, wenn diese in ihrem Wachstum räumlich eingeengt werden. Dies ist z. B. bei gleichzeitigem Wachstum verschiedener Minerale während der Erstarrung einer Gesteinsschmelze der Fall, wo sich die einzelnen Minerale gegenseitig in ihrem Wachstum behindern. Dadurch können sie ihre Eigengestalt nicht entwickeln und werden als xenomorph bezeichnet.

 

 


3. Tiefengesteine ( Plutonite )

Das mobilisierte Magma zwängt sich in Spalten in die Erdkruste oder sammelt sich an ihrem unteren Saum und kühlt dort langsam in Zeiträumen von Jahrmillionen ab (Erstarrung). Dieser Vorgang wird Intrusion genannt, daher nennt man Tiefengesteine auch Intrusionsgesteine oder Intrusivgesteine. Auch heute spielen sich auf unserer Welt immer noch Intrusionen ab, deren Ereignisse Tiefengesteine sind. Diese neu entstehehnden Gesteine werden wir jedoch nie sehen, da es Millionen Jahre dauert, bis die mehrere Kilometer mächtige Decke abgetrage ist, das gestein abgekült und auskristallisiert ist und es an die Oberfläche kommt. Den oberflächlich herausschauenden Tiefengesteinen müssen wir ein alter von mindestens 50 Millionen Jahren und wesentlich mehr zuordnen. Typisch für Tiefengesteins- landschaften sind hohe, aber meist nie steile Berge - eher weit geschwungene Rücken, Kämme und Stöcke mit milden, ruhigen Formen. In den Mulden und an den Hängen sind meistens noch Reste der einstigen Decke vorhanden und man stößt oft auf große abgerundete Findlingsblöcke und Blockhalden. Bei den meisten Tiefengesteinen herrscht eine erstaunliche (für Naturstein relativ hohe) Gleichmäßigkeit im Hinblick der Bestandteile, der Stuktur, der Farbe und der technischen Eigenschaften. Dies gilt besonders für Granit, Blöcke aus einem Steinbruch gleichen sich fast völlig.

Bei allen Tiefengesteinen hängt die Korngröße von den folgenden Faktoren ab:

- Große und auch gleichmäßig große Kristalle bilden sich bei einer sehr langsamen Abkühlung:
- Ein sehr feine Korngröße und Kornstruktur ergibt sich bei einer raschen Abkühlung.
- Für eine sog. porphyrische Struktur (neben vielen kleinen Kristallen mit undeutlicher Begrenzung sind gut ausgebildete und große Krisalle vorhanden) sorgt eine ungleichmäßige Abkühlung mit einzelnen "Abschreckungsphasen"
- Für große und flächenreiche Kristalle sorgen auch sog. flüchtige Stoffe, wie Chlor, Fluor oder das Ion OH im Magma. Durch diese Stoffe wirkt das Magma flüssiger oder entspant.

Eine genau Angabe der Korngröße bereitet oft Schwierigkeiten, weil bei den meisten Plutoniten die GM (Gemengeteile) miteinander innig verwachsen sind. Korngrößen unter 1mm - feinstkörnig, um 3mm - feinkörnig, um 10mm - mittelkörnig, um 30mm - grobkörnig und 50mm - riesenkörnig.
Der Granit ist die häufigste Art der Tiefengesteine, bei der Betrachtung der Ausdehnung an der Oberfläche kommt man etwa zu folgenden Ergebniss:

Granit + Granodiorit - 92,0 %
Syenit  -  0,2 %
Diorit + Tonalit - 4,5 %
Gabbro + Peridotit - 3,0 %
Foyait + Essexit - 0,1 %
Sonstige - 0,2 %

3.1.1. Granit

Der Granit ist das häufigste und technisch eines der wichtigsten Plutonite. Feldspäte bestimmen in erster Linie das Aussehen des Granit. Die Hauptbestandteile des Granit sind die Feldspatvertreter - Alkalifeldspat oder Plagioklas sowie Quarz und Glimmer. Zusätlich enthält der Granit noch Akzessorien.
Alkalifeldspat = die größten Kristalle im Granit, manchmal klar begrenzt ("Kristallgranit"), oft aber auch mit verschwommenen Konturen und mit Nachbarkristallen verzahnt. An den Bruchstellen des Granits fällt die spatige Oberfläche des Alkalifedspats deutlich auf. In der Färbung tritt der Alkalifeldspat häufig hochrot, rötlich, rosa, gelblich und weiß; selten auch braun, gelb, grau, bläulich und grünlich; aber niemals ausgesprochen dunkel auf. Granite die diesen Alkalifeldspat enthalten werden auch
Alkalifeldspatgranit oder Alkaligranit genant. Alkaligranite sind fast immer kräftig rot und besitzen, aus diesem Grund, meist keinen schwarzen Glimmer, weil das gesammte Fe (Eisen) im Hämatit verbraucht wurde um die rötung zu verursachen.


Mineralbestand vom Alkaligranit in %

 Quarz 

 Alkalifeldspat 

 Biotit,_Amphibol 

 Akzessorien 

20 - 50%

50 - 80 %

0 - 10 %

2 %

Im Allgemeinen kommt jedoch ein weiterer Feldspatvertreter hinzu - Plagioklas = kleinere Kristalle, fast immer weiß bis grau, seltener auch grau grünlich. Bei ziemlich allen rein weißen oder hellgrauen Graniten bereitet die Bestimmung der Feldspatvertreter oft Schwierigkeiten, da in diesen Fällen beide Feldspäte in weiß oder grau auftreten.

Mineralbestand vom Granit mit beiden Feldspatvertreter in %

 Quarz 

 Alkalifeldspat 

 Na=Plagioklas 

 Biotit 

 Akzessorien 

20 - 40%

30 - 60 %

10 - 40 %

3 - 10%

3 %

 Quarz = Neben den Feldspäten ist Quarz [Silizium-Dioxid] das häufigste Mineral in der äußeren Erdkruste. Quarz ist auch eines der widerstandsfähigen Minerale gegen Säuren, nur Flußsäure kann ihm schaden. Er besitzt eine splittrige und unebene Oberfläche, sülzig transparent, grau, bräunlich; selten gelblich oder rötlich; nie weiß.
Glimmer = Der Glimmer ist eine Bezeichnung für eine Mineralgruppe, in der Biotit, Muskovit, Serizit, Phengit, Phlogopit und Glaukonit enthalten sind. Diese Minerale erkennt man an ihrem blättrigem Äußerem, die sogar hauchdünn und durchsichtig sein können. Überwiegend tritt der Glimmer in Form von kleinen Schuppen auf. Im Granit tritt der Glimmer meist in Form größerer Schuppen von schwarzen Biotit, entweder eingestreut oder zu Putzen angehäuft auf. Der Glimmer sorgt für den Kontrast im Granit. Manchmal kann auch Muskovit in kleinen, silbrigen Blättchen auftretten. Achtung, Biotit kann schon durch Streusalz angegriffen werden, hierdurch entsteht Limonit, ein gelbliches Eisenhydroxid.
Akzessorien = Minerale die im Granit mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Es kann Turmalin, Apatit, Flussspat, Rutil, Titanit, Magnetit; ab und zu auch Zirkon, Zinnstein, Wolframit, Pyrit, Amphibol und Pyroxen auftreten.

Zur Gewinnung von Werkstein eignen sich nicht alle Granitvorkommen uneingeschränkt. Folgende Beeinträchtigungen können auftreten :

- Bei einer Umwandlung der Fäldspäte zu Koalinit wird die Festigkeit erheblich vermindert und kann im Endstadium zum Zerfall des Gesteins führen.
- Es kann eine Zersetzung des Biotits stattfinden, wobei Fe freigestzt wird. Der Rost färbt den Granit spärlich bis intensiv gelb. Diese Rosterscheinung ist solange erwünscht, wie sie sich gleichmäßig durch das Gestein zieht, weil es ansonsten kaum gelbe Granite gibt. Manchmal können jedoch rostige Bänder oder Flecken sehr stören, zumal auch sie die Festigkeit vermindern.
- Oftmals kann eine Anhäufung dunkler Bestandteile auftreten, meist von Biotit, aber auch Nester von Turmalin kommen vor.
- Auch Adern von Quarz (meist farblos) oder von Feldspat (weiß bis rot) können vorkommen, sie treten in einer Breite von wenigen Millimetern bis hin zu mehreren Dezimetern auf.
- Es sind auch Gänge magmatischer Nachschübe, als Gänge später eingedrungener anderer Gesteine zu finden. Sie können in einer Ausdehnung vom Zentimeter- bis Meterbereich vorkommen. Man unterscheidet hier in Aplit = feinkörnig hell; Pegmatit = grobkörnig hell und Lampophyr = feinkönig dunkel.

Granitauflistung KLICK HIER!

Die Verwandten vom Granit

Im Granit können natürlich Abweichungen auftreten - Abweichungen die durch einen ungewöhnlichen Mineralbestand oder einer auffälligen Struktur entstehen. Dies geschieht durch die Änderung der Bildungsbedingungen, zum Beispiel können chemische Reaktionen mit durchziehenden Gasen oder assimilertes Nebengestein die Ursache sein.

3.1.2  der Aplit : Ein Granit der meist gangartig (als Störung im Normalgranitt) mit einer feinstkörnigen Strucktur auftritt. Der Aplit tritt ohne Biotit, aber mit sehr viel Qurz und Muskovit auf.

3.1.3 der Pegmatit  : Der Pegmatit enthält grob- bis riesenkörnige Verwachungen von Quarz und Feldspat. Er besitzt oftmals seltene und sehr schön kristallisierte Minerale, wie zum Bespiel Rauchquarz, Glimmertafeln, Flusspat, Apatit, Drusen von Turmalin oder Topas.

3.1.4 der Schriftgranit  : So wird ein meist granitisches oder syenitisches magmatisches Gestein mit einem besonderen Gefüge genannt, das durch regelmäßige, so genannte graphische Verwachsungen (Epitaxie) von Quarz und Feldspat gekennzeichnet ist. Die graphischen Verwachsungen erinnern (im Anschnitt) an eine arabische oder hebräische Schrift oder an Runen.

3.1.4 der Kugelgranit (Bild)  : Er besitzt emulsionsartige Absonderungen von konzentrischen Schalen aus Quarz und Feldspat. Der Quarz kann mitunter in so geringen Anteil vorkommen, so das ein Übergang zum Syenit besteht. Wenn ein hoher Plagioklasanteil vorhanden ist besteht ein Übergang zum Diorit.

3.1.5 derRapakivi - Granit  : So wird ein Granit bezeichnet bei dem der Feldspat zu kugligen Gebilden kristallisiert ist. Die rund - ovalen Einsprenglinge (Ovoide) können mehere cm groß auftreten. Diese Ovoide sind von einer relativ feinen Grundmasse aus Quarz, Feldspat, häufig viel Biotit und anderen mafischen Mineralien eingerahmt.

3.1.6 der Epidot-Granit  : Ein Granit in dem der Plagioklas in das gelbgrüne Silikat Epidot umgewandelt wird. Durch diesen Prozess gewinnt im Auge vieler Betrachter das Material an ästhetischer Qualität - ohne das die technischen Eigenschaften sich verschlechtern. Dieser abspielende Prozess findet zuweilen auch in Syeniten und Monzoniten statt.

3.1.7 der Charnokit  : Charnokite führen in Ihrem Mineralbestand  Kalifeldspat, Orthopyroxen, Plagioklas und Quarz. Wasserhaltige Silicate wie Hornblende und Glimmer fehlen. Besonders typisch sind die honiggelbe bis grüne Färbung der Kalifeldspäte und der ungewöhnliche Fettglanz der Feldspäte. Auch blauer Quarz, reichlich Erz und manchmal selbst Granat sind in diesem Gestein charakteristisch. Ein sehr bekanntes Material aus dieser Spate ist der Verde Bahia - Ubatuba.

3.1.8 der Granodiorit  : Der Mineralbestand setzt sich hauptsächlich, wie beim Granit, aus Feldspat, Qaurz und Glimmer zusammenen, er unterscheidet sich daher kaum von den Graniten. Ein Granodiorit enthält, im Unterschied zum Granit, deutlich mehr Plagioklas als Alkalifeldspat. Hier im Granodiorit beträgt der Plagiklasanteil bei den Feldspäten zwischen 60 bis 90 Volumenprozent und auch der Anteil an mafischen Mineralien ist meist höher als beim Granit. Granodiorite sind weltweit, auf allen Kontinenten, verbreitet und haben unter den Plutoniten in der Erdkruste ein Anteil von 34 Prozent. Der Alkalifedspat ist kaum noch rot gefärbt und der relativ hohe Anteil von Hornblende und Biotit verleihen dem Granidiorit eine etwas dunklere Farbe. Meist handelt es sich hier um ein grob - bis mittelkörniges Gestein mit weißgrauer bis grauer Farbgebung. Durch seinen höheren Eisen- und Magnesiumgehalten fungiert der Granodiorit als Mittelglied zwischen dem Granit und dem Diorit, wovon sich auch seine Namensgebung ableitet.

 

3.2.1 Syenit

Der Syenit ist ein mittel - bis grobkörniges magmatisches Tiefengestein, das Aufgrund seines Mineralbestandes meist eine hellgraue oder rötliche Färbung aufweist, er kann jedoch gelegentlich in einer sehr dunklen Färbung auftreten. Im Gefüge tritt der Syenit richtungslos gekörnt auf, ähnlich wie der Granit. Chemisch ist der Syenit dem vulkanischen Trachyt identisch und stellt dessen  in der Erdkruste erstarrtes Äquivalent dar. Er ist ein intermediäres Tiefengestein mit dem Hauptmineral Alkalifeldspat (Orthoklas oder Mikroklin), geringer ist der Anteil von natriumreichem bis intermediärem Plagioklas. Überwiegt der Alkalifeldspat deutlich über dem Plagioklas mit mehr als 90 Volumenprozent, so redet man von einem Alkalifeldspatsyenit. Zusätzlich enthält der Syenit viel Glimmer und / oder Amphibohl. Man könnte sagen der Syenit ist ein Granit ohne Quarz. Allerdings können bis zu 5 Prozent Quarzanteil enthalten sein. Wenn im im Syenit (als Werkstein sehr selten) 20 Prozent Quarz enthalten ist, spricht man von einem Quarzsyenit. Der Feldspat tritt häufig rot und gerne auch rotbraun oder purpur auf, ehr selten grau oder grünlich. Der Plagioklasanteil (prozentual geringer zum Alkalifeldspat) tritt immer in kleineren weiß bis grauen Kristallen auf. Der Biotit tritt schwarz auf, Amphibol schwarzgrün oder schwarz. In einigen Fällen kann etwas Magnetit - Erz und weitere Grünsilikate, wie Epidot, Chlorit und Pyroxen auftreten.

Mineralbestand vom Syenit in %
Alkalifeldspat Biotit,_Amphibol Akzessorien
60-80 % 20-40 % ca. 3 %

Wenn Pyroxen in einer nennenswerten Qualität im Syenit auftritt, dann erhält der Syenit ein dunkelgrünes bis fast schwarzes Erscheinungsbild.

3.2.2 Der Larvikit -  Anorthoklas-Syenite : Der Larvikit wurde nach der Stadt Larvik in Norwegen bezeichnet. Nach der modernen petrographischen Nomenklatur wird der Begriff -Larvikit- nicht mehr verwendet, aber er ist als Lokalname für die Gesteine im Oslograben weit verbreitet. Die bläulich schimmernden Larvikite sind Anorthoklas-Syenite mit dem Hauptbestandteil Plagioklas, und etwa 10 Prozent Glimmer, Augit und Hornblende. Sie schimmern blau wegen der für Anorthoklas (Feldspatvertreter ((Na,K)[AlSi3O8]) ; triklin) typischen submikroskopischen Entmischungslamellen. Dieser Effekt wird als Pseudochromasie bezeichnet. Es gibt auch bräunlich, dunkelgrün und silbern schimmernde Larvikite. Als Begleitminerale treten Biotit, in manchen Larvikitvorkommen Olivin und Magnetit auf. Diese dunklen Begleitminerale lagern zwischen den dominanten Feldspatkristallen. Die bekantesten Vertreter sind: Labrador Hell (Blue Pearl TFV oder Blue Pearl GT - etwas Farbintensiver) oder Labrador dunkel (Emerald Pearl).

3.2.3 Der Monzonit  : Der Monzonit ist ein Übergangsmaterial vom Syenit zum Diorit. Die Plagioklasfeldspäte überwiegen gegenüber den Alkalifedspäten im Mineralbestand oder halten sich zumindest die Wage, dies ist auch der Unterschied zu den Syeniten. Plagioklas nimt eine weiß bis graue - und der Alkalifeldspat eine rote, violbraune bis dunkele Farbe ein. Auch der Gehalt an dunklen Grünsilikaten nimmt zu (Amphibol, Pyroxen, sogar Olivin), mitunter ist sogar ein hoher Anteil von gelben Titanit vorhanden. Diese Artbezeichnung ist im Steinmetzgewerbe völlig ungebräuchlich. Der Name Monzonit leitet sich vom Berg Monte Monzoni beim Fassatal im Trentino (Italien) ab. Der Monzonit ist ein meist mittelkörniges Tiefengestein.

 

3.3.1 Der Diorit 

Im Gegensatz zum Syenit nimt hier statt dem Alkalifeldspat der Plagioklas die Vorherschaft ein, mit einer weißen bis hellgrauen Tönung. Neben dem Plagioklas findet man noch Biotit und Amphibol, die beide eine schwarze Färbung aufweisen. Ein zersetzter Amphibol erscheint dann grüngrau. Durch diese Mischung der Minerale erhält der Diorit eine meist dunkelgraue bis fast schwarze, oft auch ins grünliche spielende Gesamtfarbe. Eine hell- bis mittelgrau Gesamtfärbung sind zwar auch möglich, ist aber eher selten. Der Diorit enthält fast keinen Quarz, besteht aus einem kristallisch-körnigen Gemenge von Plagioklas (Feldspat), Amphibol, Pyroxen oder anderen mafischen Beimengungen und wenig Chlorit, in Varietäten kann auch Quarz beifügt sein. Von Quarzdiorit spricht man bei Quarzanteilen von 5 bis 20 %. Übersteigen die Quarzanteile diesen Wert, liegt eine andere Gesteinsart, ein Tonalit, vor. Ferner finden sich in Dioriten als Nebenbestandteile Eisenmineralien, Apatit, Zirkon und Titanit. Ist die Hornblende durch den dunklen Magnesiaglimmer ersetzt, so spricht man vom Glimmerdiorit.

3.3.2 Der Tonalit : Der Tonalit ist ein Diorit oder Quarzdiorit mit einem sehr hohen Quarzanteil. Er hat eine mittel - bis dunkelgraue Färbung und ist mittel bis feinkörnig. Die Mineralmischung setzt sich wie folgt zusammen: Quarz 20-40% , Plagioklas 50-70% , Biotit und Amphibol und Hornblende 15-30%, selten ist auch Augit enthalten. Akzessorisch enthalten sie Orthit, Apatit, Zirkon, Titanit und Magnetit.  Im Gegensatz zum Granit ist der Tonalit wesentlich basischer und enhält keinen oder fast keinen Alkalifeldspat.

3.3.3 Der Trondhjemit : Der Trondhjemit ist ebenfalls ein magmatisches Gestein und wird der Gruppe der Plutonite zugeordnet. Der Name Trondhjemit wurde von Victor Moritz Goldschmidt im Jahr 1916 nach einem Vorkommen nahe der Stadt Trondheim eingeführt. Ein Trondhjemit bezeichnet eine helle Varietät der Tonalite. Die Hauptbestandteile sind Quarz mit 10-40% und Oligoklas aus der Mischreihe der Plagioklase mit 60-80%. Der Gehalt an dunklen Bestandteilen ist in diesem Gestein generell gering; Biotit und etwas Hornblende sowie Augit kommen am häufigsten vor mit 3-5%. Besonders charakteristisch ist der Gehalt an idiomorphenTitanit-Kristallen, deren Gemengeanteil bis zu 1% betragen kann. Weitere akzessorische Bestandteile können Apatit, Orthit, Magnetit und Zirkon sein und bis zu 2% betragen. Wie an der Mineralzusammensetzung zu erkennen ähnelt der trondhjemit einem Diorit nur mit wesentlich geringerem Anteil an dunklen Silikaten, daher ist der Trondhjemit meist wesentlich heller wie die Granite. Die drei technisch bedeutensten Sorten stammen aus Norwegen und sind: Sorgnefjord, Tolga und Silberweiß oder auch Polarweis.

 

3.4.1 Der Gabbro

Der Gabbro ist das zweithäufigste Gestein aller Tiefengesteine. Es ist ein sehr dichter Plutonit. Das Hauptgemengeteil ist der farblose bis weiße Ca-Plagioklas. Bei der Entstehung und Abkühlung ist zusätzlich fast ausschlich schwarzer Pyroxen vorhanden. Deshalb sehen frische Gabbros immer von tiefschwarz bis schwarz - grau oder schwarz - weiß gesprenkelt aus. Erst durch chemische Verwitterung des schwarzen Pyroxen ensteht dunkel - bis hellgrüner Amphibol. Quarz oder ein Mineral aus der Gruppe der Feldspatvertreter können oft auch untergeordnet auftreten. Auch die Minerale Hornblende, Biotit, Magnetit und Ilmenit und Akzessorien wie beispielsweise Pyrit, Magnetit, Apatit kommen vor. Sind mehr als 5 Prozent Orthopyroxen vorhanden wird dieses Gestein als Norit eingeordnet. Außer den Noriten gehören Anorthosit und Hypertit zur Gruppe der Gabbros. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch den Anteil der mafischen Minerale. Mit einem sinkendem Anteil an Plagioklas geht Gabbro gleitend in Peridotit über, den Hauptbestandteil des oberen Erdmantels. Gabbro findet sich vor allem in der ozeanischenErdkruste, seltener auch in der kontinentalen. Er bildet sich durch das langsame Abkühlen basaltischenMagmas in meist mehr als fünf Kilometer Tiefe, wobei oft Plutone (ausgedehnte Massen Tiefengestein) entstehen.

Ca - Plagioklas Amphibol, Pyroxen und Olivin Akzessorien  Erz         
40 - 70 % 20 - 50 % 3 - 5 % 5 - 10 %

 

3.4.2 Der Anorthosit: Bei der Entstehung eines Anorthosit tritt in einer Gabbroschmelze Pyroxen zurück. In diesem Fall bleibt neben Magnetit der Plagioklas fast als einziger Hauptgemengeteil über. Somit ist der Anorthosit ein sehr dunkles, grün- bis blauschwarzes Gestein, das zuweilen einen Farbschimmer der zonar gebauten Labradorfeldspäte aufweisen kann. Sie fallen durch intensive Lichtreflexe in ihren Kristallen auf. Der bestimmende Plagioklasanteil von mehr als 90 % wird durch Anorthit und ähnliche Mitglieder seiner Gruppe, wie Andesin oder Labradorit gebildet. Es handelt sich um einen Ca-reichen Feldspatvertreter. Die Feldspäte der Anorthosite sind meistens großkörnig und schillern je nach Lichteinfall lebhaft. Die Wirkung ihrer spektakulären Lichtreflexe wird auch als „labradorisieren“ bezeichnet. Der wissenschaftliche Begriff für diese Erscheinung lautet Pseudochromasie.

Zu den bekantesten Vertretern dieser Gesteinsart gehören der Labrodor Antik und der Wolga Blue.

 

3.4.3 Der Pyroxenit, Hornblendit : Im Gegenteil zum Anorthosit kann bei einer basischen Schmelze auch der Feldspat so zurücktreten, so dass fast nur Pyroxen oder Amphibol (Hornblende) und Erz Übrigbleiben. Somit entsteht ein schweres, schwarzes bis dunkelgrünes Gestein, das nur selten als Werkstein zur Anwendung kommt.

 

3.5.1 Der Peridotit :    

 

 

 

 

 

 

 

 

Naturstein 2
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